Googles Hetzkampagne gegen Apple Maps ist enttarnt

28.09.12 @ 11:00 von Michel

Da Google für die Erweiterung von Google Maps für iOS mitunter mehr Nutzerdaten von Apple forderte, war der iKonzern gezwungen einen eigenen Kartendienst aus dem Boden zu stampfen (wir berichteten). Dass dieser in kürzester Zeit nicht denselben Datenbestand haben kann, wie Google Maps, welche schon seit rund einem Jahrzehnt daran arbeiten, sollte offensichtlich sein. Trotzdem ist Apple Maps besser als uns die Medien und die Anti-Apple Bewegung weiss machen wollen. Dies weiss auch Google und kämpft deshalb bereits mit gezinkten Karten, wie nun aufgeflogen ist.

Als Beispiel nehmen wir Googles aktuelle Kampagne zum Motorola Droid Razr M, welches suggeriert, dass man mit Apples Kartendienst gegenüber Google Maps selbst in Manhatten verloren geht (siehe Bild). Allerdings wurde nun aufgedeckt, dass die Adresse “315 E 15th” in Manhattan gar nicht existiert, dort stand vor vielen Jahren einmal ein Gebäude, bevor es abgerissen und in einen Park verwandelt wurde. Selbst die Post bestätigte, dass diese Adresse schon lange nicht mehr exisitiere. Sprich Apples Karten sind hier sogar aktueller als die von Google Maps, denn die noch stehenden Gebäude daneben werden problemlos gefunden.

Sucht man aber beispielsweise nach einer real exisitierenden Adresse wie “8th and Folsom” so springt Google Maps unter iOS 5 auf “8 Folsom, PA”, welches zwei Tage vom tatsächlichen Ort entfernt ist (siehe Bild), während Apple auf Anhieb den richtigen Ort findet. Apples Kartendienst findet zwar keine Fake-Adressen aus der Vergangenheit, dafür reale Adressen aus der Gegenwart. Sicher gibt es echte Beispiele von Adressen, welche auch Apple oder gar beide Unternehmen noch nicht kennen. Schliesslich setzen beide Unternehmen auf die Daten der Nutzer, aber es zeigt einmal mehr, dass man nicht immer alles glauben sollte, was die Medien verbreiten.

2 Kommentare

  1. Android, Samsung…. ich unterstütze prinzipiell keine Raubkopierer. Würden die wirklich mit was eigenstädigem daherkommen, eventuell. Windows hats schliesslich auch geschafft, ein mobiles OS zu bauen, ohne daß es wie eine iOS Kopie ausschaut.

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